Zwei starke Ansätze, ein digitales Fundament
Die Integration verbindet zwei komplementäre Ansätze: Der DZT Knowledge Graph vernetzt touristische Informationen deutschlandweit semantisch und schafft damit eine strukturierte Datengrundlage für digitale Innovationen. Die one.intelligence platform ist eine speziell für den Tourismus entwickelte KI‑Infrastruktur, die sich nahtlos in bestehende Systeme integrieren lässt und Anwendungen für Content‑Generierung, Chatbots sowie automatisierte Datenanalysen bietet – dabei garantiert sie volle Datenhoheit und DSGVO‑Konformität durch europäisches Hosting.
„Daten für jedermann“ trifft so auf „KI für jedermann“ – und eröffnet neue Innovationsräume für den Deutschlandtourismus. Offene, qualitäts-gesicherte touristische Daten sind so durch die intelligenten Werkzeuge der one.intelligence platform standardmäßig in sinnvollen Kontexten nutzbar – vom schnellen Informationszugriff über automatisierte Prozesse bis hin zu neuen Möglichkeiten für datenbasierte Entscheidungen. Diese Verbindung macht sichtbar, welchen Wert Offenheit, Vernetzung und künstliche Intelligenz im Zusammenspiel für den Tourismus entfalten können.
Der Knowledge Graph im one.intelligence marketplace
Ab sofort steht der DZT Knowledge Graph als eigenes KI‑Modell innerhalb der one.intelligence platform sowie unter marketplace.destination.one allen Nutzerinnen und Nutzern frei zur Verfügung. Das Modell ist sofort einsatzbereit und ermöglicht touristische Abfragen in natürlicher Sprache: https://marketplace.destination.one/#/dzt-knowledge-graph
Beispielhafte Anwendungsfragen:
- "Welche kulturellen Veranstaltungen finden aktuell in München statt?“
- „Welche familienfreundlichen Wanderwege gibt es im Allgäu?“
Die KI greift dabei auf die strukturierten Daten des Knowledge Graph zu und bereitet sie verständlich auf. So wird Open Data im Tourismus unmittelbar erlebbar – über föderale und regionale Grenzen hinweg.
Integration in eigene KI‑Anwendungen
Neben dem offen zugänglichen Marktplatz‑Modell steht der DZT Knowledge Graph auch als integrierbares MCP‑Tool (Model Control Protocol) in der one.intelligence platform zur Verfügung. Dieses lässt sich direkt in den Modelleinstellungen eigener KI-Assistenten aktivieren. So können Organisationen, Destinationen und Partner ihre individuellen KI‑Modelle gezielt mit Inhalten aus dem Knowledge Graph anreichern und eigene Workflows aufbauen – beispielsweise für Datenpflege, Qualitätsprozesse, Marktanalysen oder die automatisierte Erstellung von Content.
Praxisbeispiel: Ein touristischer Partner analysiert automatisiert die Öffnungszeiten aller Gastronomiebetriebe in Bonn und Köln, um Optimierungspotenziale zu erkennen oder saisonale Entwicklungen zu prognostizieren. Damit wird der Knowledge Graph nicht nur abgefragt, sondern aktiv Teil produktiver KI‑Systeme.
Ein Schritt in Richtung datengetriebener Tourismus
Mit der Integration in die one.intelligence platform entwickelt sich der DZT Knowledge Graph von einer strukturierten Datengrundlage zu einer aktiv nutzbaren KI‑Ressource. Die Verbindung von Open Data und branchenspezifischer KI‑Infrastruktur stärkt Innovationskraft, Effizienz und digitale Souveränität im Deutschlandtourismus – und ebnet den Weg zu skalierbaren, datenbasierten Anwendungen mit Mehrwert für alle Akteure.
Für Destinationen bedeutet dies schnellere Datenanalysen, automatisierte Qualitätsprozesse und eine effizientere Content‑Erstellung.
Leistungsträger profitieren durch erhöhte Sichtbarkeit in KI‑gestützten Anwendungen und eine leichtere Einbindung in bundesweite Datenstrukturen.
Innovationstreiber erhalten die Möglichkeit, offene Tourismusdaten und spezialisierte KI‑Tools flexibel zu kombinieren – zu skalierbaren Anwendungen mit hoher Datensouveränität und strategischer Relevanz für den gesamten Markt.
„Mit der Integration des DZT Knowledge Graph in unsere one.intelligence platform machen wir offene Daten im wahrsten Sinne des Wortes intelligent nutzbar. Wir schaffen die Grundlage, damit KI‑Anwendungen im Deutschlandtourismus nicht nur von aktuellen Informationen profitieren, sondern auf dieser Basis auch wirklich lernen, verstehen und verbinden können. Das ist ein wichtiger Schritt in Richtung digitaler Selbstständigkeit und Souveränität der Branche.“ — Adi Hadžimuratović, Geschäftsführer destination.one
Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes der DZT: „Mit dem Knowledge Graph haben wir eine Dateninfrastruktur geschaffen, die allen Akteuren im Deutschlandtourismus offensteht und international bereits von zahlreichen Partnern in KI-gestützten Marketing-Projekten erfolgreich genutzt wird. Durch die Integration in die one.intelligence platform erweitern wir den möglichen Aktionsradius für unsere Daten und öffnen die technologischen Möglichkeiten für alle Unternehmen, die ihre Daten bereits im Knowledge Graph eingebracht haben – eine echte win-win-Situation für alle Beteiligten und ein großer Schritt in Richtung einer hoch entwickelten Datenkultur.“
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