Teil 1 – Die Ökonomie des Auges
Seit Menschengedenken gilt das Prinzip des Sehens, das der französische Philosoph Blaise Pascal in folgende Worte fasste:
„Nicht was wir sehen, wohl aber wie wir sehen, bestimmt den Wert des Geschehenen.“
Mit der Reihe „Veni, vidi, converti“ wollen wir nicht nur alle Puzzlestücke, die mit der visuellen Erfassung und Verarbeitung von Informationen zu tun haben, näher beleuchten und so ein abgerundetes Bild für eine visuelle Conversionoptimierung liefern, sondern diese auch mit praxisnahen Tipps und Tricks versehen.
Im ersten Teil dieser Reihe geht es um die wichtigsten Naturgesetze des Auges, dem Wunderwerk der Natur – darum, wie es sieht, liest und selektiert.
Bereits im antiken Pompeji nutzen Verkäufer visuell aufbereitete Werbetafeln und Gaststätten mit Inschriften über ihrer Tür, um Vorbeigehende zum Kauf zu bekehren, ja zu konvertieren.
Obwohl diese altertümliche Szenerie bereits 2000 Jahre in der Vergangenheit liegt, gelten die Grundprinzipien des Sehens, Verstehens und darauffolgenden Handelns noch heute. Denn die menschlichen Sinne haben sich über diesen, im Sinne der Evolution kaum relevanten Zeitraum, so gut wie nicht verändert.