Wie Erinnerung, Jugend und Orte Europas Zukunft gestalten
Achtzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Aus den Trümmern eines zerstörten Kontinents erwuchs das mutigste Projekt der Moderne: die Europäische Union. Sie gründet auf der Idee, dass Frieden stärker ist als Hass und Zusammenarbeit stärker als Spaltung.
Was bedeuten diese Errungenschaften heute für uns, die Enkel Europas und unsere Europäischen Destinationen? Wir sind die Generation, deren Großeltern und Eltern noch vom Krieg in Deutschland und Österreich erzählen und deren Kinder bald keine Zeitzeugen mehr kennenlernen werden. In einer Zeit, in der Populismus, Desinformation und Misstrauen wachsen, geht es nicht nur um Wissen. Es geht um Gefühl, um Bindung, um Identität.
Unsere Großeltern erzählten uns von einem Europa, das brannte und von Menschen, die Mut, Hoffnung und Mitgefühl bewahrten. Diese Geschichten machen greifbar, warum unsere Demokratie nicht selbstverständlich ist. Und sie sind überall um uns herum – in Straßen, Gebäuden, Plätzen, Dörfern und in Städten an denen Geschichte spürbar wird, wenn man sie neu erzählt.