Irgendwo in Nevada oder Virginia entsteht gerade wieder ein neues Rechenzentrum. Größer als das letzte. Teurer auch. Die Investitionssummen, die aktuell in KI-Infrastruktur fließen, haben eine Dimension erreicht, die sich kaum noch konkret vorstellen lässt – Billionen-Dollar-Bewertungen für einzelne Unternehmen, staatliche Förderprogramme in dreistelliger Milliardenhöhe, ein globales Wettrennen um Rechenkapazität und Modellgröße.
In dieser Gemengelage klingt „europäische KI-Souveränität" für manche nach Defensive. Nach dem Versuch, in einem Rennen mitzuhalten, das man längst verloren hat.
Aber das ist die falsche Lesart.