Im letzten Jahrzehnt ist die Entwicklung von Softwarelösungen auch für die Tourismusbranche zunehmend komplexer geworden. Treiber dieser Entwicklung sind neue, innovative Geschäftsmodelle, veränderte Konsumgewohnheiten der Kund:innen, der hohe Wettbewerbs- und Renditedruck.
Die Softwareentwicklung in der Touristik steht somit heute vor einer Vielzahl von Herausforderungen, darunter die ständig wachsende Anzahl von anzubindenden Systemen, um z. B. Preise, aufgrund der Nachfrage und des Marktumfeldes, in Echtzeit zu ermitteln, aber auch, um Daten für Events und Veranstaltungen aktuell und individualisiert auszuspielen. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen fachlichen Expert:innen, die Wahl zwischen individueller Entwicklung und Frameworks, den kontinuierlichen Weiterbildungsbedarf und die Integration verschiedener, touristischer Datenquellen wie beispielsweise Non-bookable content (NBC), POIs, Buchungs- oder Zahlungsdaten. In diesem Blogbeitrag gehen wir auf diese Aspekte ein und beleuchten Strategien zur Bewältigung der Komplexität in der touristischen Softwareentwicklung.